
Rhythmus als meditative Erfahrung … Entspannung direkt erleben, Ruhe finden und Kraft tanken
Termin: Samstag, 28.11.2026 11.00 – 18.30 Uhr
Sonntag, 29.11.2026 10.30 – 17.30 Uhr
Langenhornerchaussee 560, Haus 7
Rhythm for Evolution
TaKeTiNa ist neben dem lustvollen musikalischen Gruppenprozess vor allem eine tiefwirkende Körperarbeit, die unmittelbar unser zentrales Nervensystem beeinflusst. Ein Kreis von Menschen in rhythmischer Bewegung – in der Mitte klingt eine Basstrommel, die wie ein Herzschlag gleichmäßig pulsiert. Über die spezifische Vernetzung unterschiedlicher rhythmischer Bewegungen in den Händen und Füßen, verbunden mit variierenden Stimm- und Gesangsrhythmen beginnen die beiden Gehirnhälften, unterschiedliche Gehirnareale zunehmend miteinander zu kooperieren. Das dabei entstehende Gehirnwellenmuster ähnelt z.B. dem Gehirnwellenbild von geübten Meditationspraktikern wie von Zen-Mönchen in Entspannung.
Die Herbstzeit … eine Zeit beginnender Einkehr … die Tage werden kürzer und manchmal hilft es innezuhaltend, sich zu besinnen und sich dabei zu erholen, auszusteigen aus gewohnten Abläufen. Unsere Zeit ist häufig geprägt von Schnelllebigkeit, Termindruck, von Reizüberflutungen. Die Frage stellt sich, wie können wir in diesem Tun wieder Ruhe finden und neue Kräfte sammeln und darüber hinaus einen neuen alltäglichen Umgang mit herausfordernden Lebenssituationen finden.
Die spezifische, körperliche Erfahrung von Rhythmus im TaKeTiNa-Prozess öffnet und verbindet mehrere Wahrnehmungskanäle. Sie führt uns schrittweise von An-spannung in einen Zustand tiefer Ent-spannung. Die Koordination vielschichtiger Rhythmen im Körper geht über das rein verstandesmäßige Nachvollziehen weit hinaus und fördert intuitive Gestaltungskräfte. „Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass rhythmische Prozesse die Aktivität des Vagusnervs unterstützen, Stress reduzieren und Regenerationsprozesse fördern können. Viele Teilnehmer berichten von besserem Schlaf, größerer innerer Ruhe und einem Gefühl von Klarheit und Verbundenheit.“ (R.Flatischler)
Der Raum innerer Stille
Die Erfahrung „Aus dem Rhythmus zu fallen“ verbunden mit dem Erleben des „Wiederfindens von Rhythmus“, ohne rationale Kontrolle, fördert organismische Selbstorganisation und tiefe Entspannung. Das Prinzip „Lernen im Wechsel von chaotischen und ordnenden Phasen“ lädt die TeilnehmerInnen ein, auf einer tieferen Empfindungsebene mehr und mehr loszulassen. In den Ruhephasen wird es deutlich spürbar, wie ein Raum der inneren Stille zu wachsen beginnt. Ein Gefühl von Zeitlosigkeit, wacher Präsenz und zufriedenem Da-Sein mit sich und anderen kann sich ausbreiten. So ist der TaKeTiNa Prozess, neben vielen anderen Erlebnisfelder, vorallem auch eine tiefwirkende Meditation, die eine umfassende Regeneration des Organismus einleitet und in einen Zustand tiefer Entspannung führt.
Die Übungen
Ergänzend zu den „Rhythmusreisen“ im TaKeTiNa Prozess bieten wir verschiedene Übungen zur Koordination von Links- / Rechtsbewegungen an, die gezielt die Synchronisation der beiden Gehirnhälften fördern. Die Ruhephasen werden z.Tl. mit Klang- und Atemübungen begleitet, die eine Vertiefung der Entspannung ermöglichen.
Zu diesem Workshop benötigen Sie keinerlei musikalische Vorbildung oder Erfahrungen mit Entspannungs- / Meditationstechniken. Sie lernen ganz in Ihrem Zeitmass, ohne die Anbindung an den Gruppenprozess zu verlieren. Rhythmisch Unerfahrene und auch Fortgeschrittene können in dieser Vielschichtigkeit gleichzeitig voneinander und Miteinander lernen.
Wir freuen uns auf die Erlebnisvielfalt.
Manigé Kiumarsi und Horst Thalmaier

